Wichtige Mitteilung

Am 30. 11. 2019 feiere ich mein 30-jähriges Rolfing-Jubiläum.

Ab 1. Dezember 2019 bis 30. Januar 2020 mache ich ein Sabbatical und bin nicht erreichbar. Nachrichten und Anrufe werden in dieser Zeit nicht beantwortet und die Praxis ist geschlossen. Ich freue mich, Sie danach wieder zu empfangen!

Barbara Bettini

Narbenbehandlung nach Sharon Wheeler

Der Körper reagiert auf jede Verletzung bzw. Hautverletzung mit der Bildung von Narbengewebe um die Schutzfunktion der Haut wiederherzustellen. In der umgebenden Haut treten deshalb häufig Spannungen auf. Unter Umständen ist sogar die Beweglichkeit eingeschränkt. Oft werden die eigenen Narben als Fremdkörper empfunden und können je nach Aussehen und Lokalisation auch eine psychische Belastung darstellen.

Daher lohnt es sich, jede Narbe wieder in das umliegende Gewebe zu integrieren, besonders wenn es sich um Narben handelt, die die Funktion der Haut oder der Gelenke beeinträchtigen

Die Narbe schliessen

Im Gegensatz zu den meisten manuellen Narbenbehandlungen wird in der Narbenintegration nach Sharon Wheeler das Narbengewebe zur Narbe hin bewegt, wodurch die verschiedenen verletzten bzw. getrennten Gewebsschichten wieder zusammengeführt werden.

Interessanterweise erreicht man gerade durch das Zusammenbringen der Schichten eine Harmonisierung und erhöhte Geschmeidigkeit der Narbenstruktur.

Die Narbenarbeit erfolgt durch leichte und sanfte Berührungen und ist schmerzfrei. Alter, Art und Herkunft der Narbe spielen bei der Narbenbehandlung nach Sharon Wheeler keine Rolle.

Was es kann

Eine Behandlung kann die Qualität der Narbe verbessern und die ästhetische Beeinträchtigung reduzieren.

  • Einziehungen, Knoten, Wülste, Verhärtungen, Adhäsionen, Beulen und Stränge im Gewebe einer Narbe verschmelzen wieder mit dem 3-dimensionalen Faszien-Netz.
  • Die Qualität des Gewebes verändert sich und fühlt sich danach geschmeidig an.
  • Empfindungsstörungen, wie Taubheit oder Überempfindlichkeit verringern sich.
  • Die Beweglichkeit im betroffenen Bereich wird erhöht.
  • Oft fühlt sich die Narbe nicht mehr als Fremdkörper an.